Kultur

Eine Begegnung mit dem Comandante en Jefe

Neulich hatten wir die Möglichkeit mit unseren Profes der CUJAE das Centro Fidel Castro Ruz zu besuchen. Das Centro befindet sich im Stadtteil Plaza de la Revolucion. Das Gebäude, das unter Denkmalschutz  steht, wurde restauriert und am 25.11.2021, zum fünfjährigen Todestag von Fidel Castro eröffnet und widmet sich seinem Lebenswerk.

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„¡Tiroteo Guerrilleros!“ Wandern durch Kubas Dschungel

Ende Mai durften einige von uns eine ganz besondere Erfahrung machen. Einen Ausflug zu den höchsten Erhebungen der Provinzen Matanzas und Mayabeque: Der Palenque und der Pan de Matanzas. Geplant und ausgeführt wurde der Ausflug vom Movimiento Cubano de Excursionismo, eine nichtstaatliche Organisation, die Ausflüge und Wanderungen in die Natur, Kubas wertvollste Ressource, veranstaltet.

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Junior-Prof mit tätowierten Armen an der polytechnischen Uni in Havanna

Bunte Haut: Tätowieren auf Kuba

Alte Festnetztelefone und Vulven-Gemälde an der Wand, Regenbogenfahnen und sogar das von der polytechnischen Uni CUJAE ausgestellte Architekturdiplom einer der Künstlerinnen: steht man im Tattoostudio Zenit, dann ist es so, als hätte sich ein Stückchen Havanna mit Berlin-Xhain fusioniert. Sieben Leute arbeiten hier, fünf davon stechen.

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Baum für Baum

Eine „Palma Real“ pflanzen als Zeichen für Solidarität und Freundschaft zwischen den Völkern: Aus einem Abend, an dem wir gemeinsam mit einem Philosophieprofessor einen Baum pflanzten , wurde ein Exkurs zu José Martí und die Bedeutung der Defensivkampfkunst Aikido.

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Weißes Gold

In einem der vorherigen Artikel unseres Blogs hat Pablo sich mit der Rolle des Zuckers in der kubanischen Gesellschaft auseinandergesetzt („Kubanische Kristalle“). Neben generellen Erläuterungen zu gesundheitlichen Risiken, die ein erhöhter Konsum mit sich bringen kann, wurden Zahlen zum Zuckerverbrauch auf Kuba und dem prozentualen Anteil an DiabetikerInnen in den Kontext gesetzt. Außerdem fand in den Artikel die wirtschaftliche Bedeutung der Zuckerproduktion für den kubanischen Staat Eingang.

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Kuba und die Kinder von Tschernobyl

Spätestens seit der Verkündigung eines Sparplans an Treibstoff am 12. September über die Fernsehsendung „Mesa Redonda“ (dt. runder Tisch), an der sowohl der Präsident Kubas Díaz-Canel, als auch wichtige Minister für Wirtschaft, Energie und Verkehr teilnahmen, sind im ganzen Land Knappheiten zu spüren. Es sind die Bestrebungen insbesondere der US-amerikanischen Regierung unter Donald Trump, die wichtigen Treibstofflieferungen zu verhindern, die sich nun ganz besonders im knappen öffentlichen Verkehr, aber auch in Strom- und Wasserversorgung der Bevölkerung bemerkbar machen. An einigen Bushaltestellen sind nun Polizisten eingesetzt, die die vielen Wartenden an den Haltestellen orientieren sollen, beschwichtigen und dafür sorgen, dass der Einstieg in die knappen Verkehrsmittel nicht im Chaos verläuft. An der CUJAE wird von nun an nur noch drei Tage die Woche Unterricht gegeben, um Stromverbrauch und Arbeitswege zu sparen und erneut haben die Studentenunterkünfte, das Edificio 700 eingeschlossen, mehrere Stunden am Tag keinen Strom mehr. Wieder einmal heißt es auf Kuba: Ausnahmesituation und überall im Land werden Veranstaltungen organisiert, um sich gegenseitig zu bestärken. Dennoch: dass es so wenig Benzin gibt, dass es vermehrt zu Stromausfällen kommen kann oder wie im Fall der CUJAE gar einige Stunden täglich der Strom abgeschaltet wird; all das erinnert einige an Zeiten der sogenannten Período Especial. Zu dieser Zeit, die ihren Höhepunkt Anfang der 1990er Jahre hatte, waren die Nöte und Knappheiten um einiges akuter, wird in Gesprächen mit jenen, die sie miterlebt haben, sofort deutlich gemacht; doch auch dieses seien Zeiten, in denen Zusammenhalt besonders wichtig ist.

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Die kleinen Zirkuskünstler

In der letzten Woche waren 44 Kinder und Jugendliche im Alter von 7-19 Jahren aus der Stadt Ciego de Avila für fünf Tage zu Gast in der Casa Tamara. Sie haben an einem festival  de circo teilgenommen. Dieses Festival war ein Wettbewerb für die jungen Zirkuskünstler. Dieses Festival hat im Cine Omega in Marianao stattgefunden. Die Kinder wurden von den jeweiligen Projektleitern und einigen Müttern begleitet. Ich habe mit zwei Projektleitern gesprochen. Mariel, zum Beispiel, sagte, dass ihr Projekt „estrella roja“, also roter Stern heißt. Die Kinder lernen und üben jeden Tag drei Stunden nach der Schule und auch samstags in der „casa de la cultura“, einem Kulturzentrum, dass es in jeder kubanischen Stadt gibt und das vielfältige Kunstformen fördert. So zum Beispiel die bildende Kunst, die Literatur, die Lyrik und die Musik.

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Ein Ballettabend

Vor einigen Wochen haben wir uns die Zeit genommen, uns eine Aufführung des Ballet Nacional de Cuba anzusehen. Das Ballet Nacional de Cuba wurde 1959 von der Tanz-Diva Alicia Alonso gegründet. Sie ist 1927 in Havanna geboren und war schon als Kind eine außerordentlich talentierte Tänzerin. In den 30er Jahren ging sie nach New York, um an der School of America Ballett studieren. Obwohl sie seit dem Alter von 19 Jahren an ihrem linken Auge fast blind ist, hat sie regelmäßig auch an Broadway-Aufführungen, sowie als die erste amerikanische Tänzerin am Bolshoi teilgenommen. 1948 kehrte sie nach Havanna zurück. Mit Unterstützung von Batista gründete sie die Alicia Alonso Dance Company. Die Anfangsjahre waren nicht einfach. 1956 musste sie ins Exil, weil sie sich gegen die Batista-Regierung geäußert hatte. 1959 wurde sie gebeten, nach Cuba zurückzukehren… Nun gründete sie das Ballet Nacional de Cuba mit Unterstützung von Fidel Castro. Heute ist sie ein Synonym für das Ballet Nacional de Cuba. Zu ihrer eigenen Komposition gehören vor allem „Giselle“ (auch aufgeführt in Paris) und „Dornröschen“ (auch aufgeführt in Wien und Mailand).

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