Internationalismus

Kuba und die Kinder von Tschernobyl

Spätestens seit der Verkündigung eines Sparplans an Treibstoff am 12. September über die Fernsehsendung „Mesa Redonda“ (dt. runder Tisch), an der sowohl der Präsident Kubas Díaz-Canel, als auch wichtige Minister für Wirtschaft, Energie und Verkehr teilnahmen, sind im ganzen Land Knappheiten zu spüren. Es sind die Bestrebungen insbesondere der US-amerikanischen Regierung unter Donald Trump, die wichtigen Treibstofflieferungen zu verhindern, die sich nun ganz besonders im knappen öffentlichen Verkehr, aber auch in Strom- und Wasserversorgung der Bevölkerung bemerkbar machen. An einigen Bushaltestellen sind nun Polizisten eingesetzt, die die vielen Wartenden an den Haltestellen orientieren sollen, beschwichtigen und dafür sorgen, dass der Einstieg in die knappen Verkehrsmittel nicht im Chaos verläuft. An der CUJAE wird von nun an nur noch drei Tage die Woche Unterricht gegeben, um Stromverbrauch und Arbeitswege zu sparen und erneut haben die Studentenunterkünfte, das Edificio 700 eingeschlossen, mehrere Stunden am Tag keinen Strom mehr. Wieder einmal heißt es auf Kuba: Ausnahmesituation und überall im Land werden Veranstaltungen organisiert, um sich gegenseitig zu bestärken. Dennoch: dass es so wenig Benzin gibt, dass es vermehrt zu Stromausfällen kommen kann oder wie im Fall der CUJAE gar einige Stunden täglich der Strom abgeschaltet wird; all das erinnert einige an Zeiten der sogenannten Período Especial. Zu dieser Zeit, die ihren Höhepunkt Anfang der 1990er Jahre hatte, waren die Nöte und Knappheiten um einiges akuter, wird in Gesprächen mit jenen, die sie miterlebt haben, sofort deutlich gemacht; doch auch dieses seien Zeiten, in denen Zusammenhalt besonders wichtig ist.

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Proyecto Tamara Bunke y el legado de Tamara

Tamara Bunke nació en Argentina en 1937, porque sus padres huyeron de la dictadura nazi en Alemania y se mudaron a Argentina. Años después del final de la Segunda Guerra Mundial, la familia regresó a Alemania, más precisamente a la RDA (Republica Democratica Alemana), la parte socialista. Tamara siempre había tenido presentes sus raíces latinoamericanas, se mantuvo en contacto con sus amigas argentinas y también se sentia muy cercana a su segunda lengua materna, el español. Su objetivo era apoyar a la revolución en Argentina y América Latina desde temprana edad. Así que no fue una coincidencia que un día se hiciera mundialmente famosa bajo el nombre de Tania la Guerillera como parte del grupo revolucionario de Che Guevara. Puedes encontrar una descripción más detallada de su vida aquí en el blog.

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La vida de una revolucionaria: Tamara Bunke alias Tania la Guerillera

Recordandola en el 80ta aniversario del nacimiento de la revolucionaria el 19 de noviembre 1937 y en memoria del 50ta aniversario de su asesinato, el 31 de agosto de 1967 en Bolivia.

Exilio de Alemania a Argentina

Los padres de Haydée Tamara Bunke Bider, Nadja Bider y Erich Bunke, eran comunistas y judíos y vivían en Alemania. Con la toma de poder de los Nazi en 1935 huyeron a Argentina. Ita, como la llamaba la familia, tuvo una infancia feliz en Argentina con muchas amistades, aprendio a tocar el piano, acordeón y además practicaba deporte. Ella no pierde su estrecha relación con su país natal, Argentina, y con sus amigos más tarde, como lo demuestra la frecuente correspondencia. No es casualidad que su mochila, que llevaba consigo el día de su muerte, contenga canciones tradicionales de Argentina y Bolivia.

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Kubas Erster Mai

Auf dem Campus der CUJAE wurde bereits am 30. April, ähnlich wie in anderen Ländern, in den Mai getanzt. Allerdings nicht, wie in Deutschland üblich, mehrheitlich mit der Absicht, sich lediglich feiernd zu amüsieren oder als Gast auf Partys und in Diskotheken vielleicht jemanden für kurz oder lang kennen zu lernen, auf der einen Seite, oder auf der anderen Seite mit dem Interesse Geld zu verdienen. Auf dem Campus feierten unsere Kommiliton_innen, welche zwar nicht auf dem Campus leben aber am 1. Mai gemeinsam mit uns und weiteren 1.000 Angehörigen der Universität an der größten Maiparade der Welt in Havanna teilnehmen wollten, und mehr wohl als übel die Nacht durchfeiern mussten. Unterstützt wurden sie dabei auch von Universitätspersonal und Studierenden aus den Wohnheimen.

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Lula Livre!

Am Dienstag, den 16. April nahm der Großteil von uns an der Veranstaltung „Lula Livre“ im Kulturzentrum „Casa del ALBA Cultural de La Habana“ teil.

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Da sind wir!

Bunkistas, Februar 2019
Die ProyectoteilnehmerInnen des Sommersemesters 2019.

Einige Wochen nach dem Vorbereitungstreffen in Frankfurt ist die Gruppe Februar 2019 nun komplett auf Kuba angekommen.

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Wie ein kleines Entwicklungsland die ganze Welt verbessert

Internationalismus, das bedeutet weltweite Solidarität. Es bedeutet Opferbereitschaft für eine bessere Welt und für das Wohl aller Menschen, auch außerhalb der eigenen Ländergrenzen,  zu kämpfen. Internationalismus spielte in der kubanischen Politik seit der Revolution  eine erhebliche Rolle. Obwohl Kuba selbst noch als Entwicklungsland gilt unterstütz(e) es viele andere Länder in Afrika, Asien und Lateinamerika auf verschiedenste Weisen. Bis heute nimmt die kleine Insel großen Einfluss auf das Weltgeschehen durch finanzielle, pädagogische, diplomatische oder militärische Mittel und konnte somit das Leben vieler Menschen erheblich verbessern.

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Wenn ihr alle heim kehrt, werdet ihr nicht mal dieses Stück Erde mitnehmen. Ich bin nicht derjenige, dem gedankt werden sollte.

Es ist halb 9 Abends, und wir sind in Cabaiguán, einem kleinen Dorf in der Provinz Santi Spiritus. Wir sind in einem kleinen Haus, welches ziemlich ab vom Schuss und mitten in der Natur ist. Dort sitzen wir in einem Stuhlkreis draussen auf der Veranda, und versuchen die Mücken davon abzuhalten, uns aufzufressen. Es ist der 06.12., ein Tag vor dem Jahrestag an dem 1997 die Leichen der Gefallenen in den Unabhängigkeitskriegen in Afrika nach Kuba gebracht wurden. Es ist schon lange dunkel, aber wie immer noch warm genug um im Shirt nicht zu frieren. Julián, unser Koordinator und die Seele unseres Projektes, sitzt mitten unter uns, neben ihm sitzt seine Frau Hilda. Als Kuba in den Krieg in Äthiopien zog, war er mit dabei. Davon will er uns nun erzählen.

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Ein Besuch bei Labiofam

Am Montag, den 27. November 2017, habe ich mit dem Uni-Kurs „Problemas sociales de la ciencia y tecnología“ einen Ausflug zur Empresa de Labiofam gemacht. Da ich nicht genau wusste, wo ich hin muss und wie ich dort hin komme, hat sich die ohnehin schon lange Anfahrt etwas komplizierter gestaltet als nötig und ich kam eine halbe Stunde zu spät am Tor des Unternehmens an. Dort wurde ich aber freundlich in Empfang genommen und die Angestellten wussten bereits, dass ich zu der CUJAE-Gruppe gehöre. Ein Mann, der zur gleichen Zeit ankam, zeigte mir den Weg ins Teatro, wo alle bereits warteten. Ich dachte, der Mann würde mich nur zufällig ins Teatro begleiten, damit ich mich nicht verlaufe, aber es stellte sich heraus, dass er bei unserem Treffen mit anwesend sein würde und er einer der Forscher ist, die mit Skorpiongift arbeiten, um unter anderem Entzündungen und Krebszellen im menschlichen Körper zu bekämpfen. Auf dem Weg zu den anderen wusste ich aber noch nicht einmal so genau, was Labiofam denn eigentlich ist oder macht. Das hat uns unsere Professorin Silvia bestimmt im Vorfeld schon gesagt, diese Information ist wohl aber mangels ausreichender Spanischkenntnisse an mir vorbeigegangen.

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