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10 unter 700.000

Nach einer Nacht ohne Schlaf gehts für uns direkt zur 1. Mai-Demo in Havanna. Die erste, die seit Beginn der Corona-Pandemie stattfindet. Neben hunderttausenden Mitdemonstrierenden sind auch der Präsident von Kuba, Miguel Diaz-Canel Bermúdez, und General Raúl Castro Ruz dabei.

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Risotto, Refresco und Raggaeton

Nach etwas mehr als zwei Wochen sind wir bereits sehr gut mit den Nachbarskindern in La Demajagua auf der Isla de la Juventud befreundet. Wir spielen mit ihnen Fußball, Verstecken, Fangen und vieles mehr. Sie stellen uns viele Fragen, so haben wir auch die Möglichkeit unser Spanisch zu verbessern. Vor einer Woche fragten sie uns: „Wann macht Ihr eigentlich eure Feier?“ Wir waren sehr verwirrt, welche Feier sie meinten und haben genauer nachgehakt. Es stellte sich heraus, dass die vorherigen Bunkistas normalerweise immer eine Feier zum Kennenlernen der Nachbar:innen veranstalteten. Sofort war uns klar: Das wollen wir auch! Und schon begann die Planung.

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Baum für Baum

Eine „Palma Real“ pflanzen als Zeichen für Solidarität und Freundschaft zwischen den Völkern: Aus einem Abend, an dem wir gemeinsam mit einem Philosophieprofessor einen Baum pflanzten , wurde ein Exkurs zu José Martí und die Bedeutung der Defensivkampfkunst Aikido.

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Kolibri sucht Mangobaum

Eigentlich wollten es zehn sein, die am 5. März 2022 von Frankfurt am Main aus nach Kuba aufbrechen – die erste Gruppe seit zwei Jahren. Zwei PCR-Tests aber sagten nein. Also nur zu acht, die beiden anderen, zum Glück symptomfrei, reisen nach ihrer Quarantäne hinterher. Nach Umstieg in einem schäfchenwolkenbehangenen, mild-frühlingshaften Madrid und Langstreckenflug über den Atlantik, landet der Hauptteil der Bunkistas auf dem Flughafen José Martí in Havanna. Endlich Beinfreiheit und einen Vorgeschmack davon bekommen, wie warm es auf Kuba ist.

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Pablo Miguel García, 22, Artemisa, Provinz: Pinar del Río

Aus der Beitragsreihe zur Pandemie auf Kuba: Pablo Miguel García, 22, Artemisa, Provinz: Pinar del Río

Wir Kubaner*innen befinden uns in einer schwierigen epidemiologischen Situation, jeden Tag werden ca. 800 neue Corona-Fälle gemeldet: gemessen an der Einwohnerzahl eine hohe Quote. Dennoch befolgt die Mehrheit der Menschen die etablierten Maßnahmen, andere weniger. Alle angesteckten Patient*innen werden unverzüglich behandelt und viele der positiv getesteten Kontakte werden in die Isolationszentren geschickt, um dort versorgt und überwacht zu werden. Wir haben eine erste Etappe hinter uns gebracht, in der man es schaffte, die Zahl der positiven Fälle auf nahe Null zu reduzieren, wir erreichten so zwischenzeitlich eine neue Normalität.

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Beginn der Normalisierung in Kuba – was half bei der Krisenbewältigung?

Kuba ist in den Zustand der Post-Pandemie eingetreten

Bis auf die Hauptstadt Havanna, sind seit dem 23.6 alle Provinzen und die Sonderzone Isla de la Juventud in die erste Phase der Erholung eingetreten und befinden sich Mittlerweile in der dritten Phase.

Um eine Phase zu durchlaufen müssen Indikatoren erfüllt werden wie Inzidenzrate, Zahl der Aktiven Fälle, Nachvollziehbarkeit der Infektionsquellen, Reproduktionsindex und ein deutlicher Rückgang von Infektionen in den letzten Tagen. Havanna folgte am 06. Juli in die erste Phase und befand sich auf dem besten Weg in die zweite, ehe es Anfang August zu einem sprunghaften Anstieg von Corona Infektionen kam, der einen Übergang in die zweite Phase momentan unmöglich macht.

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